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Programm Juni 2021:

16 Jahre Angela Merkel

Dienstag, 15. Juni 2021        19:30 Uhr        Anmeldeschluss 1.Juni 2021

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Robin Alexander (Welt) und Ralf Schuler (BILD) ziehen Bilanz

Seit 2005 ist Angela Merkel Bundeskanzlerin. In ihrer Amtszeit gab es verschiedene Regierungskoalitionen. In den 16 Jahren ihrer Kanzlerschaft gab es viele Ereignisse, die Deutschland und seine Politik stark verändert haben. Es sei nur an den Atomausstieg, die Finanz- und Eurokrise, die Aussetzung der Wehrpflicht, die „Flüchtlingskrise“, den Aufstieg der AfD und jüngst die Corona-Pandemie erinnert.

Zwei der besten Merkel Kenner werden an diesem Abend die Amtszeit von Angela Merkel diskutieren und eine Bilanz ihrer Politik ziehen.

Robin Alexander ist stellvertretender Chefredakteur der Welt. Am 14. Juni erscheint von ihm das Buch „Machtwechsel: Merkel und der Kampf um die Nachfolge: Ein Report aus dem Innern der Politik“. Ralf Schuler ist Parlamentschef der BILD. Moderiert wird das Gespräch vom Chefredakteur des Erdinger Anzeiger, Hans Moritz.

 

Von Glanz und Elend des aufrechten Ganges

Donnerstag, 17. Juni 2021       19:30 Uhr                     Anmeldeschluss 3.Juni 2021

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Was macht den Menschen zum Menschen? Was erhebt ihn – im wahrsten Sinne des Wortes – über alle anderen Lebewesen? Eine gängige Antwort lautet seit der Antike „der aufrechte Gang“. In dem Vortrag wird die Denkfigur des „aufrechten Ganges“ vorgestellt, die seit der Antike die Geistesgeschichte geprägt hat. Die Körperhaltung bestimmt stark das menschliche Selbstbild und findet in der Politik bis heute ihren Ausdruck im „aufrechten“ Menschen als Metapher und Symbol für ein würdiges Leben.

Kurt Bayertz ist emeritierter Professor für Praktische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sein Buch »Der aufrechte Gang. Eine Geschichte des anthropologischen Denkens« wurde 2013 mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.

 

 

 

 

Was bleibt von Karl Marx?

 Freitag, 18. Juni 2021 · 19:30 Uhr                Anmeldeschluss 4.Juni 2021

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Dietmar Dath (FAZ) und Prof. Kurt Bayertz (Münster) diskutieren seine Philosophie und Gesellschaftstheorie.

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde auch das Werk von Karl Marx aus der engen Schablone des „Marxismus-Leninismus“ gelöst und steht seitdem wieder offener zur Diskussion. Allerdings gelangt diese meist nur zu ökonomischen Krisenzeiten oder zu Jubiläen in die breitere Öffentlichkeit. In dem Gespräch zwischen den Kurt Bayertz und Dietmar Dath soll unabhängig von derart äußerlichen Anlässen die Philosophie und Gesellschaftstheorie von Karl Marx Gegenstand sein. Lässt sich mit seiner kritischen Theorie der kapitalistischen Produktionsweise auch die Wirtschaft im 21. Jahrhundert noch treffend beschreiben?

Dietmar Dath ist Redakteur im Feuilleton der FAZ und Schriftsteller. 2018 erschienvon ihm bei Reclam: Karl Marx 100 Seiten.

Kurt Bayertz ist emeritierter Professor für Praktische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Von ihm erschien bei C.H.Beck: Interpretieren, um zu verändern: Karl Marx und seine Philosophie

 

Jetzt oder nie: Kann die Klimabewegung das Klima noch retten?

Dienstag, 29. Juni 2021 · 19:30 Uhr                      Anmeldeschluss 22.Juni 2021

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Aus „Fridays for Future“ (FfF) ist binnen weniger Monate eine weltweite Bewegung von jungen Leuten geworden, die weitreichende Maßnahmen gegen die drohende und teils schon vorhandene Klimakatastrophe fordert und durchsetzen will. Das Ziel: Die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Millionen Schülerinnen und Schüler haben gestreikt, haben demonstriert, dann kam die Pandemie. Die aber nichts daran ändert, dass der CO2-Ausstoß radikal gesenkt werden muss, sollen nicht noch mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden und nicht wenige Teil der Welt unbewohnbar werden. Was tun? Künftig wieder streiken statt in die Schule zu gehen, wenn die Pandemie halbwegs vorüber ist? Oder zu härteren Maßnahmen greifen; Straßenkreuzungen besetzen wie die radikaleren Klimaschützer von „Extinction Rebellion“? Oder frustriert aufgeben, weil Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu langsam reagieren?

Mit Sophie Aschenbrenner und Nadja Schlüter von „Jetzt“, dem jungen Magazin der Süddeutschen Zeitung.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.